Landkante – ein globales Dorflabor


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Stadtmenschen machen sich über die Landbevölkerung lustig und andersherum – das war vermutlich schon immer so. Aber sind die Vorstellungen von der Welt auf dem Land und in der Stadt wirklich so unterschiedlich, wie oft behauptet? Unter dem Titel „Landkante“ beginnen wir hier mit der Suche: Was ist eigentlich diese „Kante“, die Stadt und Land voneinander trennt? Woraus besteht sie? Warum gibt es sie und wie schwappen die Debatten über sie hinweg?

In der Lüneburger Erklärung der Vielen, die auch viele Künstler*innen aus dem Umland unterzeichnet haben, heißt es: „Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten.“ Mit diesem Ruf nach der Stärkung einer offenen Gesellschaft wird „Landkante“ die Erklärung der Vielen nutzen, um die Kulturarbeit in unserer Region in diesem Sinne zu stärken.

Als erste Veranstaltung wird es einen Workshop geben, um rassismuskritisch denken zu lernen. Die Künstler*innen Lara-Sophie Milagro  und Tibor Locher, bekannt geworden mit dem afrodeutschen Künstlerkollektiv Label Noir, werden uns an Beispielen aus Kunst und Kultur an rassismuskritische Perspektiven heranführen.

Mit welchen Fragen die Suche danach weitergeht, hängt von Allen ab. „Landkante“ ist gerade erst aus der Taufe gehoben. Was sind eure Fragen?

„Landkante“ ist hervorgegangen aus dem Sonderprogramm GLOBAL VILLAGE LABS des Fonds Darstellende Künste.

Termin: Mittwoch 4.12., 10 -17 Uhr im Jahrmarkttheater in Bostelwiebeck.

Weiterführendes:
https://www.fonds-daku.de/sonderprogramm-global-village-labs/
https://www.dievielen.de/dievielen
https://www.dievielen.de/erklaerungen/lueneburg/
https://www.labelnoir.net/